die nächsten Termine
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26.08.2010 | 18.00
Vorstandssitzung -
25.11.2010 | 18.00
Gemeinsame Delegiertenversammlung der CSP und SFA

Aarg. Komitee
„Nein zum Rentenklau“
Postfach 2206
5001 Aarau
Tel.: 062 834 94 34
Fax: 062 834 94 30
E-Mail:
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Postkonto: 30 - 238 442 - 6
Medienmitteilung
Aarg. Komitee „Nein zum Rentenklau" gegründet
Das Aarg. Komitee "Nein zum Rentenklau" ist überzeugt, dass sich die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger nicht durch die millionenschwere Abstimmungspropaganda der direkt profitierenden Versicherungsbranche und von Economiesuisse wird davon abhalten lassen, der ungerechtfertigten Senkung des Umwandlungssatzes in der beruflichen Vorsorge eine klare Absage zu erteilen und am 7. März ein NEIN in die Urne zu legen.
Eine Senkung des Umwandlungssatzes ist nämlich schlicht unnötig. Bereits mit der 1. BVG-Revision 2005 wurde der Umwandlungssatz von 7,2% auf 6,8% gesenkt. Damit reichen Renten bis zu einem durchschnittlichen Alter von 86 Jahren, währendem die aktuelle durchschnittliche Lebenserwartung heute gemäss BFS 84 Jahre beträgt. Eine weitere massive Erhöhung ist für die nächsten Jahre nicht zu erwarten und eine Senkung des Umwandlungssatzes auf 6,4% darum bis auf weiteres nicht nötig.
Auch die Rendite der Pensionskassen rechtfertigt keine Senkung der Renten. Seit Bestehen des BVG-Obligatoriums 1995 haben diese nämlich im Schnitt eine Rendite von 6,15% erreicht. Sogar für das Krisenjahr 2009 betragen die durchschnittlichen Renditen 11,7%. So wurde in diesen Tagen bekannt, dass die Pensionskasse des Kantons Aargau (APK) 2009 eine Rendite von 11% ausweist, jene der ABB eine von 9,6%. Wenn die Privatversicherungen mit kurzfristig tiefen Renditeerwartungen hausieren und ihre massiven Verwaltungskosten verschweigen, so haben sie nur eines im Sinn: Sie wollen ihre Gewinne auf Kosten der Versicherten ausbauen.
Die im Aarg. Komitee "Nein zum Rentenklau" zusammengeschlossenen Organisationen können dies nicht tolerieren und rufen darum zu einem klaren Nein am 7. März auf. Das Komitee, dem die Aargauischen Arbeitnehmerverbände sowie SP, Grüne und CSP angehören wird von einem Copräsidium mit folgenden Personen geleitet: Kurt Emmenegger (Aarg. Gewerkschaftsbund), Walter P. Meier (Vereinigung Aarg. Angestelltenverbände), Thomas Amsler (Syna Aargau), Marco Hardmeier (SP Aargau), Geri Müller (Nationalrat, Grüne Aargau), André Rotzetter (CSP Aargau), Cédric Wermuth (Juso Aargau), Max Chopard-Acklin (Nationalrat), Doris Stump (Nationalrätin), Serge Gnos (Unia Aargau), Katharina Kerr (vpod aargau/solothurn), Reto Bleisch (Gew. Kommunikation), Peter Rymann (comedia) und Kurt Nussbaumer (SEV).
Weitere Informationen und ausführliche Argumentarien sind auf der Website www.agb.ch zu finden.
Weitere Auskünfte: Renato Mazzocco, Sekretär AGB, 079 338 51 00
Die CSP unter neuer Führung
An der Mitgliederversammlung vom 26. August 2009 hat sich die CSP erneuert. So wurde der langjährige Präsident Josef Winter und das Vorstandsmitglied Otto Wertli mit bestem Dank für die geleistete Arbeit verabschiedet. Der Vorstand setzt sich neu zusammen aus :
Thomas Michel, Buttwil
Trudi Huonder, Egliswil
Georg Spuhler, Stein
Marco Piovanelli, Rupperswil
Norbert Herzog, Effingen
Als Präsident wurde Andre Rotzetter aus Buchs gewählt.

Welche Schweiz wollen wir?
Referat
(aro) - Auf Einladung des Sozialpolitischen Forums SFA referierte Dr. Martin Flügel, Präsident der Dachorganisationen der Arbeitnehmenden in der Schweiz Travail.Suisse, in Aarauerhof in Aarau über die gewerkschaftlichen Vorstellungen einer sozialen Schweiz. Gewerkschaften werden oftmals nur bei Streiks und bei den jährlichen Lohnverhandlungen in der Öffentlichkeit wahrgenommen. Im Hintergrund arbeitet aber die Gewerkschaftsbewegung an verschiedenen gesellschaftlichen Themen wie zuletzt erfolgreich bei der Erhöhung der Kinderzulagen. Aktuell lancierte Travail.Suisse die Initiative „6 Wochen Ferien“, die das Ziel hat, langfristig eine Entlastung der Arbeitenden zu erreichen. Heute leiden viele Arbeitenden unter dem stark Druck und der Stress einer Hochleistungsgesellschaft. Die zusätzlichen Ferienwochen sollen hier Abhilfe schaffen. Zum Abschluss rief Dr. M. Flügel die zahlreich erschienenen Mitglieder des SFA auf, der IV Sanierung mit einem Ja zur Zusatzfinanzierung am 27.09. an der Urne zum Durchbruch zu verhelfen.