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Gründung des Vereines Aargauer Komitee: JA für „6 Wochen Ferien für alle“

Am 19. Dezember 2011 fand in Brugg die Gründungsversammlung des überparteilichen Komitees zur Initiative „6 Wochen Ferien für alle“ statt. Getragen wird das Komitee von den Dachverbänden Travail.Suisse Kanton Aargau, dem Aargauischen Gewerkschaftsbund und den einzelnen aargauischen Gewerkschaften, Verbänden und politischen Parteien. Dazu gehören die Gewerkschaften Syna, Unia, VPOD, die Vereinigung Aargauischer Angestelltenverbände VAA, der Lehrerverband ALV, Transfair und andere mehr. Unterstützt wird das Komitee zudem auch von der Christlichen Vereinigung italienischer Arbeitnehmenden (ACLI) sowie von den politischen Parteien der SP Aargau und der CSP Aargau. Das Co- Präsidium des Komitees besteht aus mehreren Vertretern von Gewerkschaften, Verbänden und politischen Parteien. Es wird von Frau Trudi Huonder, Grossrätin (CVP) und Mitglied des Vorstandes Travail.Suisse Kanton Aargau, präsidiert. Das Vizepräsidium hat Kurt Emenegger, Grossrat (SP) und Präsident des Aargauischen Gewerkschaftsbundes, inne.

Die Komiteemitglieder sind überzeugt, dass die negativen Auswirkungen welche die hohe Arbeitsbelastung für Arbeitnehmende und deren Gesundheit mit sich bringt, in naher Zukunft stark zunehmen werden. Der daraus entstehende Arbeitsausfall, die hohen Krankheitskosten und die Beschaffung von Arbeitnehmenden für den Arbeitsmarkt, wird daher auch die wirtschaftliche Entwicklung der Schweiz vor grössere Herausforderungen stellen. Es braucht einen neuen Ausgleich zwischen Arbeitsbelastung und Erholung. Dazu sind mehr Ferien der richtige Weg, weil nur Ferien die nötige, regelmässige und vorbeugende vollständige Regeneration ermöglichen. Und jeder kann aus eigener Erfahrung bestätigen, dass erholte und regenerierte Mitarbeitende gesünder, entspannter und leistungsfähiger sind. Sechs Wochen Ferien für alle sind eine moderne und menschenwürdige Antwort auf die aktuelle und künftige hohe Belastung am Arbeitsplatz. Aus den genannten Gründen sagt das Komitee „Ja“ am 11. März 2012.